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seit DO 13.10.2011, 22.30 UHR 

"Borgia": ORF-Premiere für opulentes ORF-Historienspektakel

Sechsteiliger internationaler TV-Event rund um die politischen Manöver und taktischen Winkelzüge des Rodrigo Borgia, der im Rom des ausklingenden 15. Jahrhunderts bestrebt ist, seine Macht auf ganz Italien auszudehnen - und dabei genauso wie seine Gegner über Leichen geht.

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John Doman (Rodrigo Borgia), Isolda Dychauk (Lucrezia Borgia)

Mit der ersten Folge von "Borgia", Oliver Hirschbiegels internationaler Historienserie mit ORF-Beteiligung, hat der französische TV-Sender Canal+ dank 1,7 Millionen Zuseherinnen und Zuseher eine neue Rekordreichweite erzielt. Und auch in Italien erwies sich die internationale Koproduktion als Quotengarant. Nun entführt das opulente und packend inszenierte sechsteilige Historiendrama rund um die politischen Manöver und taktischen Winkelzüge des Rodrigo Borgia auch das Publikum von ORF 2 ins Rom des ausklingenden 15. Jahrhunderts.

Und da geht es seit Donnerstag, dem 13. Oktober, um 22.30 Uhr einzig allein darum, die Macht auf ganz Italien auszudehnen - koste es, was es wolle. Weiter geht es dann am 14., 19., 21., 24. und 25. Oktober, um jeweils 22.30 bzw. 23.00 Uhr in ORF 2.

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Stanley Weber (Juan Borgia), Mark Ryder (Cesare Borgia)

TV-Event mit rot-weiß-rotem Cast

Gedreht wurde auf Englisch, der Cast ist international - von John Doman ("Blue Valentine", "Company Men") über Mark Ryder, Stanley Weber, Assumpta Serna und Marta Gastini bis hin zu den deutschen Schauspielern Isolda Dychauk ("Tatort"), Andrea Sawatzki ("Arme Millionäre") und Udo Kier ("Armageddon", "Soul Kitchen") - und rot-weiß-rot: "Falco" Manuel Rubey ("Braunschlag") gibt Giovanni Sforza, Lucrezia Borgias ersten Ehemann, Raimund Wallisch ("Braunschlag", "Das Mädchen auf dem Meeresgrund") spielt Alfonso d'Aragona, den Herzog von Kalabrien.

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Lucrezia (Isolda Dychauk) und Giovanni Sforza (Manuel Rubey) werden vom Papst getraut.

Dreharbeiten in Tschechien
Die Dreharbeiten zur sechsteiligen internationalen Serie, die unter der Regie des deutschen Oscar-Nominees Oliver Hirschbiegel ("Der Untergang") und mit ORF-Beteiligung entstand, gingen von Oktober 2010 bis April 2011 in Prag, Teltsch (Tschechien) und Umgebung über die Bühne.

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Auf dem Petersplatz begrüßt Rodrigo Borgia König Karl VIII.

Die Charaktere

Die Familie

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Rodrigo Borgia

Später Papst Alexander VI., ein Patriarch und Machtmensch. Ein Kleriker mit mehreren Kindern von verschiedenen Frauen. Für seine Familie geht er über Leichen - auch zum Wohl der heiligen Kirche.

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Juan Borgia

Rodrigos ältester Sohn von seiner Mätresse Vannozza Catanei. Sein Vater hat große Pläne mit ihm vor, ignoriert dabei aber dessen Schwächen.

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Cesare Borgia

Der jüngere Sohn der Beiden. Hochintelligent schwankt er zwischen religiösem Fanatismus und eruptiver Gewalttätigkeit. Gegen seine eigentliche Natur soll er auf Wunsch des Vaters die klerikale Laufbahn einschlagen.

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Lucrezia Borgia

Rodrigos über alles geliebte Tochter, die er jedoch für seine Machtspiele missbraucht, indem er sie je nach politischer Allianz mit unterschiedlichen Männern verlobt und verheiratet. Sie verbindet eine eigentümliche Hassliebe mit Cesare.

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Vannozza Catanei

Ist mehr als zehn Jahre lang Rodrigos Mätresse. Auch wenn dieser sich dann jüngeren Frauen zuwendet, verbindet die beiden danach noch ein inniges Verhältnis.

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Giulia "La Bella" Farnese

Sie ist die Favoritin Rodrigos. Als dieser Papst wird, wird sie seine Geliebte und damit sehr mächtig. Verheiratet mit Orsino Orsini Migliorati.

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Adriana de Mila

Ziehmutter Lucrezias mit beachtlichem Einfluss auf Papst Alexander. Wacht mit eiserner Strenge über die Unberührtheit ihres Zöglings und stellt sich gegen Lucrezias leibliche Mutter Vannozza Catanei. Wird aus dem Vatikan verbannt, als offenbar wird, dass sie den Anschlag ihres Sohns Orsino Orsini Migliorati auf dessen Ehefrau Giulia Farnese deckte.

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Stanley Weber (Juan Borgia), Marta Gastani (Giulia Farnese), John Doman (Rodrigo Borgia), Isolda Dychauk (Lucrezia Borgia), Mark Ryder (Cesare Borgia), Andrea Sawatzki (Adriana de Mila)

Die Feinde

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Fabrizio Colonna

Virginio Orsini

Herr von Bracciano. Vetter von Orsinio Orsini Migliorati und schon deswegen Rodrigos Feind.

Fabrizio Colonna

Präfekt der Stadt Rom und als alter römischer Adel wie Orsini erbitterter Feind der Borgia.

Kardinal Giuliano della Rovere

Neffe des verstorbenen Papstes Sixtus IV. Hat als Nepote ähnliche Ambitionen wie Rodrigo. Deshalb sein schlimmster Gegner. Später wird er Papst Julius II. und Mäzen Michelangelos.

Savonarola

Ein Dominikanermönch aus Florenz. Hassprediger gegen den verkommenen Klerus in Rom mit Verbindungen zum französischen König. Endet auf dem Scheiterhaufen.

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Die Kardinäle Sfoza, Orsini und della Rovere

Die Herrscher

Ferdinand von Aragón, König von Spanien

Nützt die Vorteile, die ihm der Landsmann auf dem Papstthron bietet, auch wenn ihm dieser als frommem Menschen etwas peinlich ist.

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Karl VIII., König von Frankreich

Marschiert, von Rodrigos Feinden ins Land gerufen, in Italien ein, hat aber am Ende nicht den Mut, den Papst abzusetzen.

Ferrante von Aragón, König von Neapel

Mit dem spanischen Königshaus verwandt und damit eigentlich auch mit Borgia verbündet. Allerdings wird Neapel der erste Schritt bei Borgias Griff nach der Macht in Italien sein.

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Papst Innozenz VIII.

Eigentlich Giovanni Battista Cibo, Papst von 1484 bis 1492, gilt als schwach und selbstverliebt. Seine Wahl ist ähnlich wie Rodrigos: geprägt von Intrigen.

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General Yves D'Allegre, König Karl VIII und Kardinal della Rovere haben sich gegen Rodrigo Borgia verbündet.

Mehr zum Inhalt von Teil eins

(13. Oktober, 22.30 Uhr, ORF 2)

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Papst Innozenz VIII (Udo Kier) ist bereits von schwerer Krankheit gezeichnet.

Kardinal Rodrigo Borgia (John Doman), Vizekanzler des todkranken Papstes Innozenz VIII. (Udo Kier), hat sich zum Ziel gesetzt, mittels geschickter politischer Schachzüge die Spitze der katholischen Kirche zu erklimmen.

Nachdem sein ältester Sohn unerwartet stirbt, sammelt Rodrigo seine illegitimen Kinder Juan (Stanley Weber), Cesare (Mark Ryder) und Lucrezia (Isolda Dychauk) um sich, um gemeinsam mit ihnen seine Pläne zu verwirklichen. Dazu ist notwendig, das Vertrauen der einflussreichen römischen Familien Colonna und Orsini zu gewinnen. Auf Rodrigos Geheiß hin nehmen sich Juan und Cesare der Aufgabe an - und buhlen gleichzeitig um die Gunst ihres Vaters.

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Stanley Weber (Juan Borgia), John Doman (Rodrigo Borgia), Mark Ryder (Cesare Borgia)

Mit

John Doman (Rodrigo Borgia),
Isolda Dychauk (Lucrezia Borgia),
Stanley Weber (Juan Borgia),
Mark Ryder (Cesare Borgia),
Andrea Sawatzki (Adriana de Mila),
Udo Kier (Papst Innozenz VIII),
Assumpta Serna (Vannozza Catanei),
Diarmuid Noyes (Alessandro Farnese),
Marta Gastani (Giulia Farnese) u.a.

Regie: Oliver Hirschbiegel

Weitere Sendetermine in ORF 2:
Teil 2:
Freitag, 14. Oktober 2011, 22.30 Uhr

Teil 3:
Mittwoch, 19. Oktober 2011, 22.30 Uhr

Teil 4:
Freitag, 21. Oktober 2011, 22.30 Uhr

Teil 5:
Montag, 24. Oktober 2011, 23.10 Uhr

Teil 6:
Dienstag, 25. Oktober 2011, 22.30 Uhr

Internationales Historienspektakel mit ORF-Beteiligung

6 x 100 Minuten

"Borgia" ist eine Produktion von Atlantique Productions/EOS Entertainment mit Beteiligung von ZDF, ORF und Canal+.

Buch: Tom Fontana
Regie: Oliver Hirschbiegel

Drehzeit: Oktober 2010 bis April 2011

Drehorte: Prag, Teltsch (Tschechien) und Umgebung

"kreuz und quer - Der Fall Borgia"

(18. Oktober, 22.30 Uhr, ORF 2)

Inzest, sexuelle Ausschweifungen, Korruption und Brudermord - es gibt kaum eine Todsünde, die dem Borgia-Clan nicht nachgesagt wird. Allen voran Rodrigo Borgia, adliger Emporkömmling aus Spanien, dem es 1492 unter dubiosen Umständen gelingt, als Alexander VI. den Papstthron zu besteigen. Der frisch gewählte Kirchenfürst entpuppt sich bald als rücksichtsloser Despot, der nur seine eigenen Interessen verfolgt und vor nichts zurückschreckt, wenn es darum geht, seine Macht zu erhalten und auszubauen.

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